Tanja Rehmer

Meine Tipps für den Start ins positive Mindset

Mindset ist absolut nichts anderes wie unser eigener Glaubenssatz. Das, was wir denken, fühlen, sagen und tun. Es steuert unsere Handlungen und Emotionen auf vielfältige, manchmal unerklärliche Weise. Ist es den beeinflussbar? Ich sage Ja! Daran arbeite ich im Moment nämlich auch. Das eigene Mindset positiv zu stimmen.
Denn nur wer anfängt sich selbst zu verändern, der hat auch die Möglichkeit zu wachsen.

Die Unterschiede des Mindsets

Einerseits gibt es diese „Fixed Mindset“, das, was wie angeboren ist. Unser unveränderbares Talent und/oder unsere angeborene Intelligenz. Fixed kommt daher, weil es unserer Meinung nach nicht veränderbar ist. Es ist ein eigenes Selbstbild zu unserer eigenen Leistungsfähigkeit.

Man geht nicht über seine eigene Comfortzone hinaus. Da wird es bekanntlich ungemütlich. So wie in meinem Artikel dazu : Darf ich vorstellen? Die Couchzone!

Entgegen dem, steht das „Growth Mindset“. Wie der Name bereits sagt, ist hier durchaus ein Wachstum möglich. Das entsteht vor allem durch unseren eigenen Glauben. Man eignet sich Wissen an und probiert Dinge einfach aus. Man ist bereit für Veränderungen und wächst auch mit den Fehlern und Rückschlägen, die man erlebt.

Wir wachsen hier mit unseren Fehlern und lernen aktiv daraus, was wir nächstes Mal besser machen können. Menschen mit mehr „Growth Mindset“ sind hier automatisch viel optimistischer und selbstbewusster.

Kurzum das eine ist bereits in uns, unser Selbstbild. Das andere hat immenses Potenzial und wir können es sogar beeinflussen.

Die Wirkung des Mindsets

Auch körperlich passiert etwas, wenn wir uns unserem Mindset hingeben:

Im negativen Fall kann es zu einem schlimmen Gedankenkarussell führen, wir fühlen uns schlecht. Wir bekommen Bauch oder Kopfschmerzen, leiden an Schlafmangel, grübeln zu viel über alles, weinen in regelmäßigen Abständen, weil es einfach zu viel wird. Die gesamte Welt erscheint uns einfach schlecht. Es geht uns nicht gut! Alle psychischen negative Gedanken haben langfristig körperliche Auswirkungen. Das Ganze ähnelt meist dem typischen „Stresssymptomen“, die sich auf den Körper auswirken, wenn er im Alltag die Oberhand gewinnt.

Im positiven Fall kann es uns beflügeln und uns ein gutes Gefühl geben. Glückshormone werden freigesetzt und wir fühlen uns super! Wir schlafen gut und haben keinerlei pathologischen (krankmachenden) Nebenwirkungen. Wir haben einfach Spaß am Leben. Es wird viel gesprochen, wir lachen und freuen uns über jeglichen Kontakt nach außen. Man sieht nicht alles schwarz, sondern kunterbunt, mit viel Konfetti. Wir nehmen uns nicht so viel zu Herzen – genießen einfach das hier und jetzt.

Klingt großartig, oder?

Mindset in Zahlen

Hat ein einzelner Mensch, dann sagt man das ca. 70 % davon eher flüchtig sind, 25 % davon sind negativ und nur knapp 5 % sollen positiv sein.

Wir müssen für uns (gerade bei diesem Prozentsatz) auf die positiven Gedanken fokussieren, die das Mindset verändern können.

Meine Tipps für den Start ins positive Mindset

Zuerst würde ich sagen, herzlichen Glückwunsch! Dadurch das du auf meinen Artikel gelandet bist, hast du schon mal das richtige gesucht und entsprechend gefunden.

Das Ganze ist auch ein gewisser Lernprozess, in den man erst mal reinwachsen muss (Ich bin auch noch dabei 😊). Der erste Schritt ist aber jetzt in dieser Sekunde für dich bereits gemacht.

Positive Gedanken müssen wir festhalten!

  1. Schreibe deine positiven Gedanken täglich auf

Ob auf ein Blatt Papier, in ein Notizbuch / Tagebuch oder in dein Smartphone – ganz egal!

Was ist dir heute tolles passiert? Hast du ein Lob bekommen?
Was hat dir heute besonders gut gefallen?
Was hat dich heute glücklich gemacht?

Konzentriere dich auf diese positiven Momente vom Tag. Sobald du merkst, dass du wieder ins Negative rutschst, nimm die Liste und lies sie nochmal durch.

  1. Musik

Mit bestimmten Songs verbinden wir auch immer positive wie auch negative Ereignisse. Also erstellen wir eine Playlist mit Songs, mit denen wir positive Gedanken oder Erlebnisse verbinden. Spiel Sie ab, wenn deine Gedanken wieder zu sehr ins Negative rutschen. Das hilft mir manchmal sehr.

  1. Meditation

Ich habe vor einer Woche angefangen, mir abends vor dem Einschlafen ein paar Podcasts bzw. Apps anzuhören, die ein wenig der Meditation dienen. Ich probiere es aktuell noch aus. Allerdings gebe ich zu, ich habe wesentlich besser geschlafen. Viel Ruhiger und bin ohne diese tausend Gedanken im Kopf aufgewacht

  1. Raus gehen

Denn wer in die Natur geht und bei frischer Luft den Kopf frei bekommt – der kann nur auf positive Gedanken kommen. Ich bin auch gerne mal eine „Trantüte“ und kann den ganzen Tag zu Hause verbringen, aber immer, wenn ich dann mit Mann und Kindern an die frische Luft gehe – geht es mir einfach schlagartig besser. Auch wenn es mich erst einmal nervt, weil gefühlt so vieles noch liegen geblieben ist.

Diese Stunden raus aus dem Alltag, raus aus dem „Nest“ bringen mir persönlich richtig viel.

All das sorgt in unserem Kopf erst mal für ein positives Einstellen gegenüber dem Tag und es lässt sich abends leichter herunterkommen.

Alle Tipps dienen der kognitiven Umstrukturierung (also ganz simpel: das Umstrukturieren der Gedanken)

Es geht nicht alles auf einen Schlag sofort, probiere die Dinge nach und nach zwei Wochen lang aus, und reflektiere, was dir persönlich etwas gebracht hat. Falls du noch andere Tipps hast, gerne her damit. Ich bin immer für neues bereit.

Es ist eine eigene Affirmation – und von heute auf morgen lässt sich sein eigenes Leben nicht umkrempeln, auch wenn wir es uns wünschen würden.

Der Startschuss ist gemacht – dieses negative Mindset wandeln wir jetzt gemeinsam in positives Mindset um.








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Auch ich hatte Phasen, in denen ich mir das so gewünscht hätte, jemand hätte mich begleitet.

Ich werde voraussichtlich ab März 2022 einen eigenen Newsletter zum Thema „positives Mindset“ erstellen und freue mich sehr, wenn du in meinen Newsletter möchtest 😊

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