Pst, leise sein. Tanja Rehmer

Wie ich wurde, was ich bin – Mindset Enthusiastin

Was ich als Kind alles werden wollte: Tierärztin, Rechtsanwältin, Ärztin, Pilotin usw. Es war nicht wirklich absehbar, dass ich einerseits mal Zahnmedizinische Fachangestellte werde. 

Mit meiner humorvollen Art bringe ich viele Menschen um mich herum zum Lachen. Das positive Denken gut tut, davon war ich als Kind irgendwann überzeugt. Es ist verrückt, wie das Leben spielen kann. Welche Stationen im Leben einen begleitet haben, welche triggerten. Dieser Artikel brauchte wirklich viel Zeit zum Nachdenken, bevor ich überhaupt losschreiben konnte. Aber lest hier wie ich wurde, was ich bin! Was mich inspirierte. Ein sehr emotionaler Artikel meinerseits.

 

1994: Der Beginn

 

Kind lacht hopstier

 

Eins der großartigsten Dinge in meinem Leben ist das Lesen. Ich lerne es auch sehr schnell. Und schon bald lese ich ein Buch nach dem anderen. Ein Märchen nach dem anderen und sogar in altdeutsche Schrift stört mich nicht. Ich lese gefühlt alles, was ich in die Finger bekomme. In den Jahren kristallisiert sich heraus, dass ich gerne Bücher lese, die über die eigene Vorstellungskraft hinaus gehen. Alles bei dem meine Fantasie so angeregt wird, je verrückter, umso besser. Alice im Wunderland ist heute noch unter anderem eines meiner Lieblingsgeschichten.

Dann kam mir dieses Buch in die Finger: Jules Verne – in 80 Tagen um die Welt  Reise um die Erde in 80 Tagen – Wikipedia

Ein wunderschönes Buch, das zeigt: Glaube an dich, an deine Vorhaben und es wird gut gehen. Auch wenn es manchmal schwierig wird. Unabhängig, was andere davon halten, du schaffst das.

Ich liebe solche Geschichten.

Und ich glaube auch daran, dass der Glaube sich positiv auf das Leben auswirkt. Schließlich schaffen es die Geschichten doch auch? Wieso soll ich es dann nicht schaffen? 

Später in meinen jungen Jahren lerne ich sehr viel im kreativen Bereich.

Neben dem lesen, hatte Musik für mich schon immer einen sehr hohen Stellenwert. Ich lerne in der Grundschule im Musikverein Kippenheim Klarinette spielen, später dann für mich Saxofon.  Musik kann jede Stimmung beeinflussen und geht mir direkt ins Herz. Musik zeigt so viele Facetten der Emotionen. Es beflügelt mich in den richtigen Momenten weg vom nachdenken hin zu “Tu es” 

Aber beides half mir, eine Vorstellung davon zu bekommen wie mein eigenes Leben später aussehen soll. Tue gutes, denke gutes und du wirst alles schaffen. 

Doch ich höre damit komplett auf. Ich lese nur noch sporadisch, Musik mache ich auch keine mehr. In meinem Leben sind Schule und Freunde wichtiger geworden, und die Zeit für diese Hobbys wird immer knapper. Man könnte sagen: Der Ernst des Lebens macht sich breit. 

 

2011: Neustart

Freiburg Füßgängerbrücke Schwabentor

Ich war mit meiner Ausbildung fertig, stolz ohne Ende. Also wollte ich eine neue Arbeitsstelle. In dieser Phase der Bewerbungsgespräche und auch einem großen Teil Selbstfindung, wollte ich unbedingt einen Neustart. Eine neue Praxis, einen neuen Selbstwert. Ich wollte anders sein, als vorher.

Nicht dass ich vorher schlechter war, aber ich war mit mir selbst nicht zufrieden – ich war wie festgefahren. Also nutzte ich genau diesen Übergang von Azubi zur Festanstellung, um mich viel mit mir selbst zu beschäftigen. Wer wollte ich sein? Wie wollte ich auftreten?  Sagen, was ich denke, und vor allem mich selbst nicht mehr „kleinmachen“. Schließlich war ich auch eine Persönlichkeit, die ein Recht auf eine eigene Meinung hat. Jemand, der auch etwas zu sagen hat.

Im Nachhinein kann ich, sagen, dass ein Stellenwechsel, etwas Neues, in einer neuen Stadt hat für so einen Neustart wirklich Vorteile hat.

 

2018: Ohne Regen kein Regenbogen

Ende des Jahres wurde ich menschlich so extrem enttäuscht, dass ich bei den Gedanken daran noch so getriggert, werde, dass es mir in die Magengrube fährt. 

Ich fragte mich, was für ein schlechter Mensch ich sein, müsste, damit mir so etwas widerfährt. Dabei sollte ich mich doch um P. kümmern, der gerade frisch entbunden war, und ein kleiner 2-Jähriger L. hopste schließlich auch noch um mich herum. 

Positives Mindset? Ich war Welten davon entfernt, irgendetwas positiv zu sehen, außer meiner kleinen 4-köpfigen Familie und, unseren Familienangehörigen, die uns in dieser Zeit helfend zur Seite standen.

Ab und zu gibt es diese Phasen heute noch: Wie man in folgendem Artikel von mir lesen kann: Da alles nur noch nervt!

 

2019: Wieder Aufgerafft

 

Frau KInder im Arm

 

Ich schaffe es dank viel Hilfe im Umfeld wieder mich aufzuraffen. Für meine Kinder, für meinen Mann und unser gemeinsames Leben. Es ist eben im Leben nicht alles rosarot. Jeder hat seinen „Knick“ im Leben. Aber es ist wichtig, wieder herauszukommen und wie Phönix aus der Asche weiterzumachen. Ich bin schließlich nicht nur für mich allein verantwortlich. Ich lese erneut zur Motivation das Buch. Das Logbuch zum Glück Das Logbuch – Nimm Kurs auf deine Ziele

Nach und nach finde ich aber meine positive Grundhaltung wieder. Resilienz wieder aufbauen ist aber auch nicht so einfach, wie überall beschrieben. Es dauerte an…

 

Heute: Ich lasse mich nicht unterkriegen

Ich finde es wichtig, diesen perfekten Un-Perfektionismus in die Welt zu tragen. Als Mindset-Enthusiastin habe ich auch nicht so schöne Phasen. Die gehören aber genauso zu mir, wie die Verrückten und die Guten!

Ich will mit meinem Blog zeigen, dass wir ein Stück weit unser Glück selbst in der Hand haben. Und wenn es mal nicht so läuft, kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen: Es wird besser – versprochen.

 

4 thoughts on “Wie ich wurde, was ich bin – Mindset Enthusiastin”

  1. Hey Tanja.
    Deine Buchempfehlung – Reise um die Welt in 80 Tagen ist auf meiner Amazon-Wunschliste gelandet!

    Vielen Dank für das teilen deiner Geschichte.
    Lieben Gruß aus Bremen,

    Michael Engelke/ GoaJumper

  2. Danke für Deine Offenheit, liebe Tanja. Ich habe deinen Beitrag sehr gerne gelesen. Ja, jeder hat so seine Herausforderungen, Krisen, Knicke und Umbrüche im Leben. Und die Kunst besteht darin, daran zu wachsen. Das ist zumindest für mich inzwischen zum Motto geworden und bei Dir offensichtlich auch. So unangenehm das oftmals ist, so spannend empfinde ich diesen Weg auch. Zumindest erfährt man eine Menge über sich selbst. Auch Dinge, die man eigentlich nicht wissen will 😉

    In diesem Sinne liebe Grüße von Marita

    1. Danke liebe Marita, ich glaube auch dass man nur mit Offenheit auch weiter kommt. Es braucht auch Regen, damit man einen Regenbogen sehen kann. Vielen Dank für deine lieben Worte 🙂

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