Wie künstliche Intelligenz die Welt der ätherischen Öle für immer verändern wird – und warum ich drei Jahre daran gearbeitet habe
Es gibt Momente, in denen man als Expertin nachts um halb zwei noch am Schreibtisch sitzt und sich fragt: Warum eigentlich ich? Warum bin ich diejenige, die auf hundert Nachrichten antwortet, erklärt, beruhigt, empfiehlt – und gleichzeitig Blogartikel schreibt, Workshops plant und irgendwo dazwischen versucht, selbst noch ein paar Tropfen Lavendel einzuatmen?
Dieser Moment, irgendwo zwischen Erschöpfung und echtem Herzblut für das, was ich tue, war der Startpunkt für ein Projekt, das ich heute zum ersten Mal öffentlich vorstelle.
Diese Themen findest du in diesem Blogartikel
Ich nenne es: OilGPT.
Was wäre, wenn mein Wissen niemals schläft?
Stell dir vor, du stehst morgens um 6 Uhr in deiner Küche, dein Kopf brummt, du weißt, dass du einen langen Tag vor dir hast – und du fragst dich: Rosmarin oder Pfefferminze? Beide regen an, aber wie war das nochmal mit dem Blutdruck? Und verträgt sich das eigentlich mit deinem Schilddrüsen-Thema?
Genau diese Fragen landen täglich in meinem Postfach. Von Einsteigern, die sich unsicher fühlen. Von Menschen, die seit Wochen ein Öl verwenden, das ihnen gar nicht guttut – nur weil irgendwo im Internet stand, es sei «für alles gut». Von Müttern, die fragen, ob Eukalyptus wirklich für Kinder unter sechs geeignet ist (Spoiler: nein, nicht das klassische). Von Menschen in emotionalen Krisen, die spüren, dass Düfte sie berühren – aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Ich beantworte diese Nachrichten. Immer. Aber ich bin eine Person. Mit einem Kalender. Und einem Körper, der gelegentlich Schlaf benötigt.
„Mein größter Wunsch war immer: Dass jeder Mensch Zugang zu verlässlichem, persönlichem Wissen über ätherische Öle bekommt – nicht zu irgendwelchen Google-Treffern, sondern zu echtem Fachwissen.»
OilGPT ist meine Antwort darauf. Eine KI, trainiert auf meinem Wissen, meinen Beratungsprotokollen, meinen Blogartikeln und der Fachliteratur, die ich über Jahre gelesen, sortiert und in der Praxis angewendet habe. Kein Chatbot von der Stange. Sondern ich – in digitaler Form. Minus die Augenringe.
So funktioniert OilGPT im Alltag
Ich möchte dir das nicht abstrakt erklären, sondern zeigen. Hier sind drei echte Anwendungsbeispiele – so, wie OilGPT auf Fragen reagiert, die mir täglich begegnen:
Beispiel 1: Der Montag-Kopf
Echtes Gespräch mit OilGPT
Du
Ich habe seit heute Morgen Kopfschmerzen, bin aber schon den zweiten Kaffee durch und muss gleich in ein Meeting. Was kann ich tun?
OilGPT
Koffein-Kopfschmerzen oder Verspannungskopfschmerz? Kurze Gegenfrage: Sitzt der Schmerz eher im Nacken oder hinter den Augen? Bei Nackenverspannung empfehle ich 1 Tropfen Pfefferminze mit etwas Trägeröl in den Nacken einmassieren – kühlend, durchblutungsfördernd. Bei Schläfenkopfschmerz lieber Lavendel temporal, sanft kreisend. Wichtig: Vor dem Meeting die Hände waschen – Pfefferminze in den Augen ist kein guter Konferenzeinstieg. 🌿
Beispiel 2: Die überforderte Mama
Echtes Gespräch mit OilGPT
Du
Mein Kind (4 Jahre) schläft gerade schlecht ein. Ich habe Lavendel da. Kann ich das in den Diffuser geben?
OilGPT
Ja – echtes Lavendel (Lavandula angustifolia) ist für Kinder ab 3 Jahren grundsätzlich geeignet. Bitte auf Qualität achten: kein Lavandin, kein «Lavendelöl-Mischung». Dosierung im Diffuser: max. 2 Tropfen auf 100 ml Wasser, 20 Minuten vor dem Einschlafen – dann Diffuser aus. Nicht die ganze Nacht laufen lassen. Alternativ: 1 Tropfen auf ein Taschentuch neben das Kopfkissen. Schöne Gute-Nacht-Routine! 🌙
Beispiel 3: Die Stressgeplagte
Echtes Gespräch mit OilGPT
Du
Ich stehe kurz vor dem Burnout. Jemand hat mir gesagt, Öle helfen bei Stress. Wo fange ich überhaupt an? Ich habe keine Ahnung.
OilGPT
Erstmal: Gut, dass du fragst. Und ja – Düfte können echte Anker sein, wenn alles zu viel wird. Mein Startpaket für dich: Bergamotte (aufhellend, stresslindernd), Lavendel (beruhigend, schlaffördernd) und Vetiver (erdend, wenn die Gedanken rasen). Beginne mit einem Öl. Nicht drei auf einmal. Mein Tipp: Abends einen Tropfen Lavendel auf die Handgelenke, tief einatmen, drei Atemzüge. Klingt simpel. Wirkt trotzdem. Und ruf danach vielleicht auch nochmal Tanja an – manche Dinge brauchen mehr als einen Diffuser. 💚
Die Technologie dahinter
OilGPT basiert auf einem großen Sprachmodell, das mit strukturierten Inhalten aus meiner Beratungspraxis trainiert wurde. Konkret bedeutet das: Hunderte von anonymisierten Beratungsprotokollen, meine gesamte Bibliothek an Fachbüchern zur Aromatherapie – von Wormwood bis Zimmermann – sowie meine Blogbeiträge der letzten vier Jahre flossen in die Trainingsdaten ein.
Besonders stolz bin ich auf zwei technische Details, die OilGPT von generischen Wellness-Chatbots unterscheiden:
Kernfunktionen der OilGPT-Engine
- 🧬Biochemische Sicherheitsschicht: Jede Empfehlung wird gegen eine kuratierte Kontraindikations-Datenbank geprüft. Schwangerschaft, Epilepsie, Kindersicherheit, Medikamenteninteraktionen – OilGPT warnt, bevor es empfiehlt.
- 🎯Duftprofil-Kalibrierung: Beim ersten Gespräch ermittelt OilGPT durch gezielte Fragen dein persönliches Profil – welche Duftnoten du liebst, welche dich abstoßen, welche Wirkung du dir wünschst.
- 📅Saisonaler Kontext: Die KI berücksichtigt Jahreszeit, Tageszeit und Wetterlage bei ihren Empfehlungen. Winterliche Kälte? Dann vielleicht Ingwer und Orange, nicht Pfefferminze und Eukalyptus.
- 🔄Gedächtnis-Funktion: OilGPT merkt sich deine Präferenzen und bisherigen Erfahrungen über Gespräche hinweg. Wer sagt, dass Rosmarin ihm Kopfschmerzen macht, bekommt keinen Rosmarin mehr empfohlen.
- 📚Quellenangaben auf Anfrage: Wer es genau wissen möchte, bekommt den Verweis auf die Fachliteratur, auf der die jeweilige Empfehlung basiert. Für die Skeptiker unter euch – ich kenne euch.
- 🚨Eskalations-Erkennung: Wenn OilGPT merkt, dass eine Situation mehr braucht als ein ätherisches Öl – ein medizinisches Problem, eine ernsthafte Krise – gibt es klar Bescheid und empfiehlt, eine echte Fachperson zu konsultieren. Mich zum Beispiel.
Drei Jahre Arbeit in Zahlen
Ich will ehrlich sein: Das war kein Wochenendprojekt. Zwischen der ersten Idee und dem heutigen Launch lagen eine Menge schlaflose Nächte, zwei gescheiterte Technologie-Partnerschaften, ein kompletter Neustart der Datenbankstruktur und ungefähr dreiundzwanzig Gespräche, in denen mir jemand erklärte, warum das nicht funktionieren würde.
- 130+Ätherische Öle in der Datenbank
- 4.800Trainings-Datenpunkte
- 47 Sek.Ø Zeit bis zur ersten Empfehlung
Und ja – ich weiß, was manche jetzt denken: Ersetzt das nicht einfach Tanja? Diese Frage habe ich mir selbst oft gestellt. Meine ehrliche Antwort: Nein. OilGPT kann erklären, empfehlen, warnen und begleiten. Es kann nicht riechen. Es kann nicht spüren, wie jemand auf einen Duft reagiert. Es kann nicht die Hand halten, wenn jemand weint und gleichzeitig an einem Fläschchen Bergamotte schnuppert. Das bleibt meine Aufgabe.
„OilGPT ist nicht dazu da, mich zu ersetzen. Es ist dazu da, dass ich mich auf die Momente konzentrieren kann, die wirklich eine Mensch brauchen.»
Für wen ist OilGPT gemacht?
Ganz klar: für Einsteiger. Für Menschen, die neugierig sind, aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Für alle, die sich schon einmal in einem Bioladen vor dem Öl-Regal standen und einfach ratlos wieder gegangen sind. Für die, die gerne fragen würden – aber niemanden kennen, den sie fragen können.
OilGPT ist ausdrücklich kein Ersatz für medizinischen Rat. Es ist ein Begleiter. Ein gut informierter, geduldig erklärender, niemals müde werdender Begleiter, der mein Wissen trägt – aber dich immer an mich weiterleitet, wenn es ernst wird.
Beta-Zugang: Jetzt eintragen
Die erste geschlossene Beta startet in zwei Wochen. Wer sich heute einträgt, kommt als Erste rein – und kann aktiv mitgestalten, welche Funktionen als Nächstes entwickelt werden. Das Beta-Programm ist kostenlos. Ich brauche ehrliches Feedback, keine Höflichkeit.
Werde Teil der OilGPT-Beta
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OilGPT ist ein fiktives Produkt, das am 1. April 2026 als Aprilscherz auf tanja-rehmer.de veröffentlicht wurde. Alle dargestellten Gespräche sind illustrativ und zeigen, wie eine solche KI funktionieren könnte – basierend auf echtem Fachwissen aus Tanjas Beratungspraxis. Alle Öl-Empfehlungen in den Beispielen entsprechen jedoch tatsächlichen aromatherapeutischen Empfehlungen. Die Wirksamkeit von ätherischen Ölen ist kein Scherz.



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