Mein Tipp, wenn du überfordert bist

Du kennst das, alles wächst dir über den Kopf. Alle wollen etwas von dir, aber bitte jetzt und sofort.

Der Kopf ist wie eine Autobahn und am liebsten würdest du jetzt durchdrehen und alles hinschmeißen.

Das sind die Momente, die ich so hasse. In diesen Momenten der totalen Überforderung. Auf jeden Fall bin ich sehr gereizt. Wenn ich jetzt nicht gerade laut werden kann – dann kann es durchaus passieren, dass ich Tränen in den Augen habe.

Man weiß in diesen Moment der totalen Hilfslosigkeit nicht, womit man anfangen soll.

  1. Suche Ruhe. Ziehe dich mal komplett raus aus den Situationen und bleib einfach alleine. Ohne Umgebungsgeräusche! Kein Radio, kein Gespräch, kein anderer Mensch sollte sich mit dir in einem Raum befinden.  Das kann ein Raumwechsel sein, sämtliche Medien für diesen Moment zu verbannen oder sogar raus an die frische Luft zu gehen. Raus aus der Situation, damit du nicht noch mehr Input bekommst. Und zwar so lange, wie du es jetzt brauchst. Übertrieben dargestellt: Wenn es jetzt nicht brennt, und keiner stirbt, ist alles andere wirklich nebensächlich! Auch wenn es für dein Umfeld gerade so wichtig erscheint. Nein! Du brauchst jetzt diese Pause. Punkt 😊
  2. Atme mehrfach tief ein und aus.
    Wirklich bewusst. Viel Sauerstoff hilft dem Körper gegen dieses extreme Stresslevel, dem du gerade ausgeliefert bist. Kommt auch ein wenig einer Meditation gleich. Probiere das aber für einige Minuten aus. Es hilft!
  3. Nimm dringend ein Blatt Papier / Notizbuch und schreibe mit der Hand auf, was alles in deinem Kopf vorgeht. Schreiben mit der Hand löst den Knoten im Kopf und der Gedanke fließt vom Kopf direkt auf das Papier. Es hilft unheimlich, den Kopf frei zu kriegen.  Egal wie es aussieht, es soll nicht perfekt sein. Sondern dir helfen. Sortieren kannst du später die Gedanken immer noch (ich nummeriere oder markiere mir später das wichtigste). 
  4. Natürlich hilft auch dazu noch eine Tasse Kaffee (was sonst) oder in deinem Fall Tee oder Kakao. Je nachdem. Und diese Tasse bewusst zu trinken und das in dieser Ruhe ist eine sehr schöne Methode der Achtsamkeit.

So komme ich zurzeit runter, wenn es zu viel wird. Bei mir funktioniert das (manchmal 😊). Eigentlich hoffe ich, dass diese Momente weniger werden. 

Da ich das aber mir selbst im Moment nicht garantieren kann, habe ich mir diese Punkte sogar auf einem kleinen Post-it neben den Schreibtisch gehängt. Dass ich einen visuellen Punkt habe, der mich rechtzeitig daran erinnert.

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