Banner Tanja Rehmer Sei gut zu dir

Sei gut zu dir

Du achtest auf deine Mitmenschen, sind höflich, freundlich und wenn man dich um etwas bittet, schlägst du es nicht aus.

Sich um andere zu kümmern, ist eine Selbstverständlichkeit. 

Aber bist du auch so gut zu dir selbst? Ganz ehrlich! Zu oft nehmen wir uns aus Rücksicht gegenüber der Familie und dem Partner zurück. Was bleibt, ist eine innere Frustration. Das Gefühl, dass du allen gerecht wirst, nur nicht dir selbst. Du glaubst es nicht zu verdienen, andere Dinge sind immer wichtiger. 

Was du aber jetzt total vernachlässigst, ist „Dich“.

 

Nimm dir Ich-Zeiten 

Sprich in der Familie darüber, dass du auch Zeiten für dich selbst brauchst. Egal, wie du sie gestaltest. Spazieren gehen, das Bad für dich alleine haben, lesen oder dem Hobby nachgehen. Diese Zeiten sind vielleicht sogar fix im Kalender hinterlegt, wenn es allen hilft. Da ist man einfach mal nicht greifbar und nutzt diese Zeit für Dinge, die dir guttun. Selfcare ist wichtiger den je.

 

Es ist nicht egoistisch

Du wirst jetzt nicht den ganzen Tag nur noch das machen, was du möchtest. Denn das ist nicht dein Typ. Das ist ganz anders. Du brauchst einfach nur deine Zeit für dich selbst. Diese Zeit hat jeder von uns verdient, auch du! Das braucht dein Geist auch, um weiterhin fit für dein Umfeld zu bleiben. 

 

Sei der Mittelpunkt deines Lebens

Das wurde mir erst im Januar empfohlen, und ich muss hart daran arbeiten. Aber er ist so wichtig. Eine gute Mischung aus “anderen helfen” und Zeit für dich muss zwingend sein. 

Viel zu oft nehmen wir uns komplett zurück, bis zur vollkommenen Erschöpfung. Spreche darüber , was du dir wünschst, was du möchtest oder wovor du Angst hast. Vielleicht sieht es dein Partner oder Umfeld ganz anders und versteht sogar, wenn du einfach Zeit für dich brauchst. So ging es mir vor gar nicht allzu langer Zeit auch als ich über meinen Wunsch sprach und mein Mann das absolut befürwortete und mir dafür auch Zeit eingeräumt hat. Ich war fasziniert, dass es doch so einfach sein kann. Oft wollen wir die Menschen um uns herum einfach nicht belasten. Dafür belasten wir uns aber immer mehr. 

 

Arbeite nicht

Ob sortieren, aufräumen, Wäsche, Spülmaschine oder Bürokram. Zu tun gibt es immer ganz viel. Du hast das Gefühl, es wird hinten raus immer mehr. Lass es einfach mal liegen und ruhe dich wirklich aus. Lies ein Buch, genieße die Stille oder höre einfach nur Musik. Auch auf der Couch liegen und nichts tun ist vollkommen in Ordnung. Du tust deiner Seele mehr gutes damit, als weiter irgendetwas zu „arbeiten“, auch wenn du es innerlich hinterher bereuen solltest: egal! Nicht jeder braucht die top ordentliche Ikea-Katalog Wohnung, wenn du völlig erschöpft bist. 

Probiere es auf jeden Fall aus. Wenn dein Gewissen dich plagt, versuche es doch mal mit, jedem Tag 20 Minuten “Me-Time” lackiere deine Nägel, blättere sinnlos in einem Heft oder schau aus dem Fenster. Egal, was du tust, tue etwas für dich. Nicht für andere. Nicht für die Allgemeinheit. Es ist so wichtig, dass wir wieder lernen uns auf uns selbst zu konzentrieren. Denn wir sind mindestens genauso wichtig (wenn nicht noch wichtiger) als die Menschen um uns herum! Das muss es uns einfach wert sein.

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