Blogbanner Was ist Selbstwirksamkeit

Was ist Selbstwirksamkeit

Was ist Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit ist der Glaube an deine eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten.
Der Begriff selbst kommt etwa aus den 70ern und wurde vom kanadischen Psychologen Albert Bandura geprägt. Laut Bandura ist Selbstwirksamkeit die Wahrnehmung seiner Kompetenzen durch einen Einzelnen , die eine wichtige Rolle bei seinen Ambitionen und Ergebniserwartungen spielt.

 

Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas bewirken und auch in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat demnach eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung”
Wikipedia

 

Es ist ein Vertrauensbonus für uns. Man könnte auch sagen, es hat auch mit der “Tschakka” Mentalität zu tun, aber das ist nicht alles.

Im Lexikon von der Zeitschrift Spektrum findest du einen ausführlichen Artikel zum Begriff der Selbstwirksamkeit Psychologie / Selbstwirksamkeit Spektrum

Selbstwirksamkeit hat auch mit dem Selbstwertgefühl zu tun. Denn glaubst du an dich selbst, und auch daran, dass du schwierige Herausforderungen meistern kannst?

Nehmen wir mal zwei Beispiele:

  • Du wurdest von heute auf morgen deinen Job verlieren…..
  • Würdest du in 6 Monaten einen Halbmarathon schaffen…?

Ziemlich krasse Beispiele und man fängt innerlich an das Gedankenkarussell anzuwerfen, stimmts?

Jetzt kommt es zusätzlich drauf an, wie selbstbewusst du bist und wie du mit den Herausforderungen umgehen würdest.

 

Das Gegenteil zu Menschen mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung, beschreibt Menschen, die in gemeisterten herausfordernden Situationen von „Zufall“ oder „Glück“ sprechen, statt sich selbst bewusst zu sein, dass Sie es selbst erwirkt haben. Ganz nach dem Motto:“Es war purer Zufall mit dem neuen Job“ oder „Das habe ich geschafft? Ach Quatsch, das war nur Glück“.

 

Selbstwirksamkeit fängt aber schon im ganz kleinen an. Selbstwirksamkeit kann in verschiedenen Lebensbereichen relevant sein, einschließlich Bildung, Beruf, Gesundheitsverhalten und persönlicher Entwicklung.

  • Wenn du morgens aufstehst, entscheidest du dich ob der Tag gut wird oder nicht.
  • Wenn du dich morgens entscheidest einen Tee statt Kaffee zu trinken
  • Wenn du eine Entscheidung fällst etwas zu tun, oder auch nicht zu tun

ist das schon die Macht deiner „Selbstwirksamkeit“. Jetzt spinnen wir das ganze Mal in etwas größere Dimensionen.

  • Was möchtest du noch in deinem Leben bewirken?
  • Wie soll dein Leben aussehen?
    Welche Ziele setzt du dir für die nächsten fünf bis zehn Jahre?

 

Alles ein Teil der Selbstwirksamkeit, der du dir unter Umständen noch gar nicht bewusst bist. Selbstwirksamkeit ist eine Macht, die wir uns aber bewusst sein sollten, und ist für deine persönliche Entwicklung wichtig.

 

Kann man Selbstwirksamkeit lernen?

Ja, je nachdem wie dein Leben aber bisher verlaufen ist, kann es auch schwieriger sein. Denn je nachdem welche Erfahrungen du gemacht hast bist du dir selbst nicht positiv gestimmt. Es ist ein erlerntes Verhalten bereits aus den Kindertagen.  Albert Bandura beschreibt hier vier Faktoren die das lernen von Selbstwirksamkeit unterstützen.

  • Verarbeitung von Erfahrungen
    Wenn du positive Erfahrungen mit deiner Selbstwirksamkeit erfahren hast, fällt es dir wesentlich leichter damit umzugehen. Das gleiche sind positive Feedbacks in Schule oder im Job. Wer viel negatives Feedback erhalten hat, schwächt es den Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit.

 

  • Nachahmung erfolgreicher Modelle
    Nimm dir positive Vorbilder die erfolgreich sind. Denn du wirst deren Verhalten nachahmen. Vorbilder und das soziale Umfeld tragen maßgeblich dazu bei wie wir mit unserer Selbstwirksamkeit umgehen. Auch für dein positives Mindset ist es immer ratsam, negative Menschen aus deinem Umfeld langfristig zu „verbannen“#

 

  • Ermutigung 
    Ob durch andere oder durch dich selbst. Wenn du dich selbst bestärkst, oder bestärken lässt und dir selbst vertraust wirst du erfolgreicher sein.

 

  • physiologische Einflüsse
    hier beschreibt Bandura das Gefühl, wie wir uns zum Beispiel vor einem Auftritt fühlen. Deine Knie werden weich, das Herz klopft bis zum Hals und der Mund trocknet aus. Du bist nervös.
    Normale Physiologische Abläufe und jetzt kommt es auf deine Interpretation an. Dieser Stress kann einerseits bedeuten, dass du bestimmt scheitern wirst, oder gleich die „Bühne rockst“.
    Stress muss nicht zwangsläufig schlecht sein, dass entscheidest du ganz allein.

 

Und zu guter Letzt. Du bist bereits mit deiner Selbstwirksamkeit ja bereits an diesen Punkt angekommen, auf den du auch einfach mal stolz sein kannst.

Egal was dir in der Vergangenheit widerfahren ist, du bist im hier und jetzt angekommen. Sei dir deiner selbst und deiner Selbstwirksamkeit einfach bewusst.


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert