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Symptome des Mental Overload

Symptome des mental Overload

Wie geht’s dir? Das meine ich nicht nur als Floskel, sondern ernsthaft. Hast du gerade das Gefühl, dass dir alles zu viel wird? Deine Wahrnehmung und das Denken fallen dir zurzeit vielleicht schwerer? Ständig läuft dein Kopf wie eine Autobahn? Schon einmal darüber nachgedacht, dass du dann in einem Mental Overload gefangen bist?

Oft wird der Mental Overload nur im Zusammenhang von Frauen oder Müttern angesprochen, kann aber jeden treffen, zu jeder Zeit. Auch Männer oder Väter können durchaus einen Mental Overload erleiden. In der Regel sind es aber Frauen, die die Fürsorgearbeiten in der Familie erledigen.

Hauptsächlich sind es beim Mental Overload Dinge, die nicht offensichtlich gesehen werden. Es ist wie „unsichtbarer Stress“ Denn keiner sieht dir gerade an, was in deinem Kopf vorgeht.

Und wer es humorvoll und familiär mag, kann mal in diesen Comic von Emma reinschauen, der das ganze sehr gut beschreibt: Blog » Du hättest einfach nur fragen müssen»

Was der Mental Overload genau ist beschreibe ich in diesem Artikel:  https://tanja-rehmer.de/was-ist-der-mentale-overload/

Kurz gesagt ist das Gehirn mit der Menge an Informationen einfach überfordert und die kognitiven (vom lateinischen Wort cognoscere – wissen, erkennen) Fähigkeiten funktionieren nur noch eingeschränkt. Bedeutet also wir werden vergesslicher, können komplexe Fälle nicht mehr lösen. Die Kreativität lässt genauso nach und das logische Denken fällt schwerer.

Natürlich wird dadurch auch das emotionale und körperliche Wohlbefinden stark beeinflusst. Und deine Psyche wird langfristig leiden.

 

Die Symptome des mental Overload

Du bist gereizt

Bei Kleinigkeiten könntest du regelrecht ausrasten, wirst laut und hast deine Emotionen nicht mehr unter Kontrolle. Vermehrt verteilst du Pampige Antworten

Du kannst dich nicht konzentrieren

gerade wenn du konzentriert arbeiten sollst, klappt das nur mäßig. Du hast Probleme dich zu fokussieren und lässt sich leicht ablenken.

Du findest deine innere Ruhe nicht mehr

Einfach mal hinsetzen und nichts tun fällt dir schwer.
Mehrfach unterbrichst du deine Pause, um aufzustehen und irgendwas zu „zu tun“ weil es dir einfach in den Kopf kommt. Gedanklich hast du bereits 10 neue Notizen erstellt.

Du kannst nicht mehr aktiv zuhören

Dir fällt auf, dass du Gesprächen nicht mehr lange zuhören kannst und die Aufmerksamkeitsspanne schnell nachlässt, du bist mit dem Kopf einfach nicht mehr bei der Sache.

Schlafprobleme

Es kann sein das du Einschlafprobleme hast, oder nicht mehr richtig in die Tiefschlafphasen kommst.

Erschöpfung

Du fühlst dich morgens schon nach dem Aufstehen wie von einem LKW überrollt und kommst sehr schlecht in die Gänge. Mehrfach am Tag würdest du dich gerne einfach hinlegen und schlafen.
Du hast auch keine Lust mehr auf irgendwelche Tätigkeiten.

 

Was kannst du gegen den mental Overload tun?

Offene Kommunikation

Sprich offen über die Überforderung und überlege dir auch vielleicht gemeinsam mit deinem Partner, Freunden oder Familie was dir hilft. Das können ganz banale Dinge wie Checklisten sein, oder ein Wochenplaner. Manchmal hilft es auch die Dinge einfach nur mal runterzuschreiben. Ein Beispiel für die Umsetzung ist von meiner TCS Kollegin Birgit, die einen tollen Artikel zum Thema „Morgenseiten“ geschrieben hat :Morgenseiten Schreiben als Ritual

Entspannungstechniken

Suche dir etwas, dass dich wirklich entspannen lässt, Meditieren, Puzzeln, Yoga oder Sport? Spaziergänge oder etwas ganz Kreatives wie zeichnen, Kalligrafie oder Kochen. Auch das Lesen eines guten Buches kann ausgleichend wirken.

Unterstützung zulassen

Du kriegst Unterstützung du musst aber auch gleichzeitig lernen es zuzulassen. Wenn die Aufgaben eben «anders» erledigt werden ist es auch in Ordnung. Diese Akzeptanz und Gelassenheit brauchst du und kostet dich wahrscheinlich auch einiges an Energie. Es ist aber unabdingbar.

Das Denken delegieren

Statt die Denkarbeit weiter zu leisten die Aufgaben oder To Dos zu delegieren, sollte man das Denken delegieren! Klar ist es anfangs erst einmal leichter die Aufgaben zu delegieren (und auch machen zu lassen, das Selbst-erledigen muss dann auch ausgeschaltet werden). Aber langfristig hilft es eher, wenn eine klarere Verteilung des Dran-Denkens stattfindet. So kann man langfristig eher eine mentale Entlastung fördern.

Für weitere Tipps, wenn dir alles zu viel wird habe ich hier noch einen Blogartikel für dich parat:

Meine 7 Tipps : Wenn dir alles Zuviel wird


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Kommentare

Eine Antwort zu «Symptome des Mental Overload»

  1. Avatar von Birgit Elke Ising

    Liebe Tanja, danke von Herzen für die Verlinkung meiner «Morgenseiten-Anleitung». Das freut mich sehr, dass er Dir gefällt.
    Wie ich selbst die Morgenseiten nutze, das kannst Du hier lesen:
    https://birgit-ising.com/schreiben-und-reisen/morning-pages-schreiben-warum-ich-das-liebe/
    Beispielsweise nutze ich für meine inneren Stimmen verschiedene Farben. Rot für die Kritikerin, grün für die verstehende Erklärbärin.
    Ich leibe das.
    Und danke Dir für diesen Artikel. Zum Metal Overload können wir alle noch was lernen. Merci dafür.
    Herzlichst, Birgit

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