Frau auf dem Weg

Wie negative Glaubenssätze uns ausbremsen

Alle besitzen Sie, alle kennen Sie. Die Glaubenssätze, die uns erklären wie wir die Welt sehen und wie wir uns selbst sehen. Welche Stellung wir in dieser Welt haben, was wir können oder eben auch nicht.

 

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind tief in uns verwurzelt und entstehen bereits in unserer Kindheit. 

Sie sind eher unbewusst in unserem Inneren, als dass wir sie bewusst steuern könnten. 

Positive Glaubenssätze sind dazu da, unsere Ziele und Wünsche zu erreichen. Glaubenssätze sorgen dafür, dass wir in einigen Situationen entspannt sind, oder können uns genauso sehr aufbrausend oder traurig werden lassen. 

Es ist deine persönliche Annahme, wie die Welt zu laufen hat und wie du dich auf ihr bewegen musst. Nichts anderes sind “Glaubenssätze”. Nur du kannst sie sehen und kein Mensch wird genauso denken wie du!

 

Es ist in der Psychologie so, dass die negativen Erfahrungen eher durch unser Gehirn “gesammelt” werden als die positiven. Dies dient unserem Gehirn, um auf Bedrohungen schnellstmöglich zu reagieren. Positives rutscht leider eher durch und wird weniger verstoffwechselt. 

 

Wie können negative Glaubenssätze uns ausbremsen?

Negative Glaubenssätze sitzen ziemlich tief in unserer Psyche. Aussagen wie “Du schaffst das sowieso nicht”, oder “Du bist nichts wert!” kommen wir bekannt vor? Wahrscheinlich handelt es sich dabei genau um solch negative Glaubenssätze, die dein Gehirn dir gerade vorgaukelt. 

Es ist unheimlich schwierig, herauszufinden, woher Sie kommen. Denn unser Gehirn und unsere Verhaltensweisen haben uns mit der Erfahrung des Lebens genau an diesen Punkt gebracht: Wir lassen es sein, ohne es zu probieren. 

Wir schaffen es sowieso nicht. Denn womöglich haben Eltern, Freunde, Beziehungen oder das Berufsleben uns stark verändert und das auch noch sehr nachhaltig. Positiv als auch negativ kann hier bereits ganz viel passiert sein, was dein Glaubenssatz über dich selbst aussagt. 

 

Eigentlich unschön, oder? 

 

Denn wir bremsen uns selbst damit aus, Dinge und Ziele zu erreichen, die wir insgeheim unbedingt wollen. Sei es etwas komplett Neues auszuprobieren, oder uns diese neue Aufgabe ohne Wenn und Aber zuzutrauen. Es hemmt uns genau in diesem Moment.
Es entfacht ein innerer Kampf zwischen “Probieren” und “Sein lassen”.

An diese neue Aufgabe positiv ranzugehen, scheint unmöglich. Die negativen Glaubenssätze haben uns eingekreist und lassen es nicht zu.

 

Was kannst du in diesem Moment tun? 

Eine Möglichkeit diesen Teufelskreis zu unterbrechen ist die Affirmation. Man verändert die negativen Glaubenssätze und baut sich positive daraus. Das kann zum Beispiel so aussehen: 

 

Ich schaffe das sowieso nicht!                                         Ich probiere es aus!

 

Ich habe Angst!                                                                      Kannst mir jemand dabei helfen?

 

Ich bin sowieso nicht wichtig!                                         Ich bin der wichtigste Mensch der Welt

 

Soweit klar? Aber gar nicht so einfach, denn eine positive Affirmation funktioniert nur, wenn man es immer wieder zu sich selbst sagt. 

 

Ein ganz persönliches Beispiel

Ich habe seit einigen Wochen einen Spruch an meiner Küchentür hängen, der mir von zwei Menschen sehr nahe gelegt worden ist 

Ich bin der Mittelpunkt meines Lebens!

Und jeden Tag laufe ich daran vorbei, und lese ihn. Versuche, ihn zu verinnerlichen. 


Wie es dazu kam?
Ich bin ein sehr aufopfernder Mensch und stelle mich sehr schnell hinter alles an. Nehme mir keine Zeit für mich selbst und empfinde es als persönlich ganz schlimm, wenn ich mich in den Vordergrund stelle.

Das führt aber dazu, dass ich ganz schnell selbst am Rande eines mentalen Overloads. Einen Artikel dafür findest du hier:  Was ist der Mentale Overload

Damit es allen um mich herum besser geht, mit dem Ergebnis, dass ich selbst womöglich daran zugrunde gehe. Eine ganz schlechte Idee. Aus dem Grund soll ich für meine persönliche Affirmation immer wieder diesen Spruch für mich selbst wiederholen und auch umsetzen. 

Fazit

Negative Glaubenssätze können uns in unserem daher Leben extrem ausbremsen, auch in Bezug auf unsere Wünsche und Ziele, die wir uns selbst ermöglichen wollen. Und je mehr negative Glaubenssätze wir besitzen, umso schwieriger wird es. 

Es ist nicht einfach, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, bei mir sind es fast 35 Jahre und was bisher gut funktioniert hat, muss erst mal mit harter Arbeit verändert werden. Wie mit allen Gewohnheiten müssen wir diese erst einmal verändern wollen.

 

Denn zuerst kommt der Wille, und danach der Weg. 

 

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