Monatsrückblick Februar 2022 – weiter gehts

 

Zwischen Tests und Spielplätzen

Ja, Corona ist immer noch da. Wir sprinten bis Mitte Februar immer noch zwischen den Teststationen hin und her und gehen auf Spielplätze, um die Wartezeit zu verkürzen. Meine Bildergalerie auf meinem Smartphone ist mittlerweile voll von negativen Schnelltests. Es gibt weiter positive Fälle im Kindergarten. Jeden Tag bangt man also, ob der Test nicht doch mal positiv ausfällt. Es ist zermürbend für die Seele. Psychisch sehr anstrengend für alle Familienmitglieder. Was, wenn doch? Was dann? Wie organisiert sich alles. Wieso sind sie denn immer noch negativ? Als hätten meine Kinder die Super-Kräfte, dass Corona einfach so an Ihnen vorbeifliegt.

Auf die Ski

Und es ist an einem wunderschönen Wochenende der dritte Ski-Kurs für die Kids angesagt. Ob er stattfindet? Bei uns in Freiburg wird es gerade sehr warm. Der Ort wird zweimal geändert, wegen der Schneeverhältnisse. Denn, der Schnee schmilzt im Schwarzwald. Wir siedeln also um an den Skilift Haldenköpfle 

Der erste Tag ist relativ entspannt, nach zwei Wochen erst mal wieder reinkommen für die Kinder. Leider liegt wirklich nicht mehr so viel Schnee wie beim letzten Besuch.

Am zweiten Tag aber dann das Highlight. Nach fast 8 Jahren traue ich mich für eine gute Stunde auf die Ski. Ich muss dazu sagen, ich war vor 8 Jahren das allererste Mal beim Ski fahren. Blöderweise hat es mich am fünften und letzten Tag komplett hingeschmissen!  Seit Schwangerschaft und Kindern  bin ich dann nicht mehr gefahren. Ok, ich gebe zu, ein wenig Angst war diesmal auch dabei. Aber hey, immerhin habe ich mich getraut. Immerhin stand ich mal wieder drauf und fuhr einen kleinen Berg hinunter. Als absoluter Anfänger ein kleines persönliches Goal des Monats.

 

Geburtstagsfeierei

Februar laufen die Geburtstage an. Opa H.  und L. haben in diesem Monat Geburtstag. Wir bei Opas Geburtstag abends Pizza essen. Natürlich nachdem wir beim Testzentrum waren. Es war wirklich schön, alle mal wieder gemeinsam an einem Tisch. Gefühlt nach Wochen!

L. wird 6 und hat einen Bomben-Geburtstag. Nachdem um die Mittagszeit Verwandte zum Gratulieren hier waren, kamen mittags zwei Kindergarten-Freunde samt Mamas zum Spielen, Toben und massig Schokoladenkuchen essen.

Wir planen bei gemeinsamem Sekt den Pfingst-Urlaub. Auf einen Campingplatz soll es gehen. Sozusagen als Kindergarten Abschluss, denn alle Kids gehen auf verschiedene Schulen. Leider.

Aber die Kids verkleiden sich, kämpfen, spielen. Wir haben riesig Spaß, gemeinsam zu spielen. Ein erfolgreicher Kindergeburtstag für alle.

 

Fasnacht, wenigstens für die Kids

Die Zeit ist eigentlich überhaupt nicht zum feiern (das kommt im nächsten Punkt des Monatsrückblicks) aber wenigstens können die Kinder im Kindergarten ihre Fasnacht-Party steigen lassen. Es wird verkleidet, Kinder sind geschminkt. Laute Musik und Buffet.

Unsere zwei sind als Polizist und Batman unterwegs 🙂

Krieg in Europa

Viele haben dieses Thema für sich ansatzweise aufgenommen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das wirklich groß thematisieren soll oder möchte. Aber einen Teil meines Monatsrückblicks soll es auf jeden Fall werden. Am 24.02 beginnt die russische Arme die Ukraine anzugreifen.

Es ist unglaublich, dass es bei uns in der heutigen Zeit überhaupt noch Kriege gibt. Und ich sitze das erste Mal vor dem Fernseher und verstehe die Welt nicht mehr. Ich verstehe nicht den wieso, weshalb oder mit welchem Ziel so ein Krieg etwas bringen soll. Das einzige, was ich als emotionaler Mensch sehe, sind leidende Menschen. Mein Kopf versetzt mich in die gleiche Lage und ich weine. Ich weine, weil dieses Leid in meinen Augen kein Mensch ertragen muss! Es ist in meinen Augen unnötig und völlig unnötig. Zerrissene Familien, Leben im Untergrund und Angst vor Bomben. Das hat kein Mensch verdient. Ich kenne mich in der Politik viel zu wenig aus, um mitreden zu können, aber ich erkenne das emotionale Leid. Ich verfolge die Facebook-Story der 160 Kinder, die aus einem Waisenhaus zu uns nach Freiburg gebracht werden mussten, die 100 Stunden im Bus verbringen mussten, um in Sicherheit zu sein. Sind solche Szenen notwendig? Ich hadere meine Gedanken öffentlich zu machen, aber dennoch: Das ist ein reines Machtgehabe eines Mannes der glaubt er kann sich alles leisten. Diesen Satz habe ich jetzt für das World Wide Web entschärft – er ist eigentlich viel persönlicher, dann aber keinesfalls mehr für unter 18-Jährige lesbar.

Und ich beschließe, einige Tage keine Nachrichten mehr zu sehen. Es nimmt mich emotional zu sehr mit. Ich lese nur soviel, bis ich spüre, dass es genug ist. Anders lässt sich das nicht ertragen. Nicht für mich.

Wie erkläre ich das meinen Kindern? Sie sind 6 und 3 Jahre alt und verstehen das auch noch nicht. Irgendwann werde ich es müssen. Ich werde Ihnen erklären, dass es unsinnig ist, Kriege anzufangen. Ich werde ihnen später erklären, dass man Probleme anders löst und vor allem wie man mit Menschen umgeht. So auf keinen Fall!

 

Was ich diesen Monat verbloggt habe 

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